2. Oder tiefenpsychologisch?

2. Die Qual der Wahl: Verhaltenstherapeutischer oder Tiefenpsychologischer Schwerpunkt?

Viele Interessenten sind beiden Therapieformen zugeneigt, weniger als die Hälfte hat bereits eindeutig Position bezogen. Dies liegt auch daran, dass sehr große Annäherungen erfolgt sind. Die Theoriegebäude sind dank umfangreicher wissenschaftlicher Arbeit in beiden Bereichen sehr zusammengerückt. Und auch das therapeutische Vorgehen ist nicht mehr grundverschieden. Lediglich der Psychoanalytiker hat ein klar umrissenes, von der Verhaltenstherapie absolut verschiedenes Vorgehen. Dagegen setzt der tiefenpsychologische Psychotherapeut recht oft kognitive Gesprächsstrategien ein und verwendet auch nicht selten behaviorale Interventionen. Umgekehrt greift die Verhaltenstherapie immer häufiger psychodynamische Themen und vor allem Beziehungsthemen auf. Lediglich die Endstrecke der Therapie ist und bleibt der wirklich große Unterschied. Während die Tiefenpsychologische Psychotherapie mit der emotional-motivationalen Klärung der Psychodynamik und der Beziehungen ihre Arbeit getan hat und der Patient von selbst Änderungen in seinem Leben vollzieht, beginnt hier die klassische Arbeit der Verhaltenstherapie: konkrete Verhaltensziele, Pläne, Training und Evaluation sollen gewährleisten, dass die intendierten Änderungen auch tatsächlich erfolgen.
Unsere Lehrtherapeuten und Dozenten haben durch ihre vielfältige Ausbildung und langjährige Erfahrung neben der verhaltenstherapeutischen Professionalität auch eine integrative Perspektive, die einer zukunftsgerichteten Psychotherapieausbildung entspricht.
Falls Sie sich doch für die Tiefenpsychologische Psychotherapie/Psychoanalyse mehr interessieren, sind Sie bei uns im Centrum für Integrative Psychotherapie CIP (im gleichen Haus) herzlich willkommen (http://cip-medien.com/pages/cip-akademie/staatl.-ausbildung/psychologische-psychotherapie/psychodynamische-verfahren.php )

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Der Pfad durch den Paragraphendschungel. Oder: Die Umsetzung der staatlichen Vorgaben für die Ausbildung

Falls Sie sich noch nicht vollständig über die gesetzlichen Vorgaben der Psychotherapieausbildung informiert haben, können Sie nun feststellen, welche Bedingungen Sie erfüllen müssen, wenn Sie sich in drei oder fünf Jahren zur staatlichen Abschlussprüfung anmelden. Und wir teilen Ihnen mit, wie wir versuchen, diese staatlichen Vorgaben machbar zu machen, so dass für Sie eine interessante und nutzbringende Ausbildung daraus wird. Machen Sie sich kundig, denn so manches Angebot, für das Sie sich interessieren, hat noch gar nicht berücksichtigt, wie groß das Stundenkontingent ist, das Sie später bei der Regierung von Oberbayern nachweisen müssen. Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen billige Angebote gemacht werden und Ihnen wenig Eigenleistung abverlangt wird. Denn erst wenn Sie sich am Ende Ihrer Ausbildung bei der Regierung von Oberbayern zur staatlichen Abschlussprüfung anmelden, erfahren Sie, ob das, was Sie gemacht haben, Ihre Zulassung zur Prüfung ermöglicht und das was Sie gelernt haben, zum Bestehen der Prüfung ausreicht.

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